Die richtige Prophylaxe von Dekubitus | ilon Protect-Salbe

Prophylaxe von Dekubitus

Bei Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit kann durch Druck und Reibung ein Dekubitus entstehen. Dieser wird auch als Druckgeschwür bezeichnet und kann rein oberflächlich bleiben oder eine Wunde ergeben, die bis zum Knochen reicht. Daher sollte bei der Pflege von Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, der Fokus auf der Prophylaxe eines Dekubitus liegen.

Risiko erkennen

Wichtig ist, das Risiko für die Entstehung eines Dekubitus zu erkennen. Bestimmte Erkrankungen wie Diabetes, eine Immobilität oder ein durch Verbände entstehender Druck (z. B. Gipsverband nach einem Beinbruch) erhöhen das Risiko stark. Ist das Risiko abschätzbar, kann mit einer geeigneten Vorbeugung begonnen werden, die idealerweise in der täglichen Pflege ansetzt. Vor allem geht es darum, den Patienten zu mobilisieren und seine Lage immer wieder zu verändern. So werden die besonders gefährdeten Körperstellen (die Stellen, bei denen die Haut direkt über dem Knochen liegt) entlastet. Folgende Prophylaxemaßnahmen sind empfehlenswert:

  • 1. Richtiges Lagern
    Besonders wichtig ist das richtige Lagern; außerdem muss ein Patient immer wieder umgelagert werden. Das Umlagern kann zwar die übrigen Vorsorgemaßnahmen nicht ersetzen, dennoch ist es auch selbst unverzichtbar. Es mindert die stetige Einwirkung von Druck auf einzelne Körperbereiche. Außerdem wird der Patient durch das Umlagern dazu angeregt, sich selbst zu bewegen und dafür zu sorgen, dass sein Körpergewicht besser verteilt wird. Insofern zählen auch Aufforderung und Ermunterung zur Bewegung zur Vorsorge.
    Eine Lagerung auf der Seite (90 °-Lagerung) ist generell nicht zu empfehlen, denn diese Lage lässt die Haut schlechter durchbluten. Die Umlagerung sollte alle zwei Stunden vorgenommen werden.
  • 2. Den Patienten nicht zu lange sitzen lassen
    Ein Patient, der in seiner Mobilität stark eingeschränkt ist, sollte nie mehr als zwei Stunden am Stück sitzen und auch das nur in Absprache mit dem Arzt, dem Physiotherapeuten oder mit den Pflegekräften. Die Druckverteilung im Sitzen ist sehr ungünstig und empfindliche Bereiche werden hier deutlich stärker beansprucht als im Liegen. Dennoch ist das Sitzen eine wichtige Maßnahme, die für die Mobilisierung des Patienten nach einer Phase des Liegens unverzichtbar ist.
  • 3. Richtige Hilfsmittel nutzen
    Wenn ein Patient längere Zeit fest liegen muss, sollte er nicht auf einer Schaumstoffmatratze ruhen. Spezielle Wechseldruckmatratzen sind empfehlenswerter, sie gleichen Druckspitzen aus und verteilen den Druck gleichmäßiger. Bei Schaumstoffmatratzen ist der Druck nur punktuell. Patienten mit Intensivbetreuung im Liegen sollten auf Niedrigdruckmatratzen lagern, diese bieten eine periodische Entlastung des Drucks.
    Ungeeignet sind Hilfsmittel, die nur eine kleine Auflagefläche bieten wie zum Beispiel Kissen und Schläuche, die mit Wasser oder Eis gefüllt werden. Auch Ringkissen sind ungeeignet, denn sie verschlechtern die Durchblutung der Haut und tragen daher eher zur Entstehung eines Dekubitus bei. Auch Schaffelle sind zwar gut gemeint, dennoch aber eine schlechte Wahl. Sie sind angenehm weich, sorgen auf druckverteilenden Matratzen aber sogar dafür, dass diese ihre ausgleichende und verteilende Eigenschaft verlieren und weniger wirksam sind. Derartige Hilfsmittel bewirken also eher das Gegenteil.
    Sind bereits Rötungen oder kleine Wunden zu sehen, sollten diese nicht mit dem Fön getrocknet oder mit Eis gekühlt werden. Auch das sorgt für eine schlechte Durchblutung und ist im Rahmen der Vorsorge gänzlich ungeeignet. Ein Ansatz, der einen großen Teil zur Prophylaxe beitragen kann, ist die richtige Hautpflege. Vorbeugende Maßnahmen können so auch die Anwendung von der ilon Protect Salbe sein, die für einen Hautschutz sorgz.  Problemzonen werden damit weniger Druck und Reibung ausgesetzt. Der schützende Film dient somit als sehr gute Prophylaxe.