Druck auf der Haut - Beanspruchung | ilon Protect-Salbe

Druck – Das Problem auf der Haut

Ob falsche Schuhe, zu enge Kleidung oder eine sportliche Tätigkeit – in vielen Situationen wird unsere Haut durch Druck belastet. Jeder kennt die weißlichen oder roten Stellen, die nicht nur wenig ästhetisch sind, sondern oft auch Schmerzen und Hautreizungen verursachen. Was mit der Haut unter Druck passiert, welche Risiken das birgt und wie man Druckstellen auf der Haut einfach vermeidet, zeigt ein kurzer Überblick.

„Under Pressure“ – was passiert mit der Haut, wenn etwas drückt?

Druck von mehreren Kilogramm zum Beispiel durch das eigene Körpergewicht kann die Haut für kurze Zeit erstaunlich gut ertragen. Das Organ ist nach außen hin sehr belastbar, den Adern unter der Haut macht es überhaupt nichts aus, kurzzeitig zusammengedrückt zu werden. Hautstellen unter Druck werden nicht mehr richtig durchblutet und verfärben sich weiß. Hält der Druck nur kurz an, verfärbt sich die Haut wegen des nachströmenden Blutes rötlich. Unter dauerhaftem Druck werden Zellen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und sterben dadurch im schlimmsten Fall ab.

Gesundheitliche Risiken – was, wenn der Druck nicht nachlässt?

Bei kurzer Druckzeit passiert der Haut kaum etwas – selbst bei Knochenbrüchen bleibt die Haut meist unverletzt. Problematisch wird es erst, wenn für eine lange Zeit Druck auf derselben Stelle herrscht. Die Haut wird trocken und wund, die Gefahr von Infektionen steigt. Nach längerer Zeit unter Druck braucht die Haut auch länger, um sich zu erholen. In schwereren Fällen drohen ernsthafte gesundheitliche Folgen wie ein Dekubitus oder vereinzelt auch Thrombosen. Bleiben Druckstellen auch nach kurzem Drücken besonders lange weiß, stimmt unter Umständen etwas mit der Durchblutung nicht – in diesen Fällen kann ein Arzt Sicherheit verschaffen.

Probleme durch Reibung auf der Haut?

Oftmals ist es nicht nur der Druck, der der Haut Probleme bereitet, sondern auch Reibung auf der Hautoberfläche.

Wie kann ich Druckstellen auf der Haut vermeiden?

Unangenehme Druckstellen entstehen am häufigsten durch zu wenig Bewegung. Dreht man sich zum Beispiel im Liegen nicht regelmäßig oder knickt ein Körperteil für längere Zeit ab, leidet die Haut enorm darunter. Auch zu enge Kleidung ist ein häufiger Grund für unangenehme Druckstellen. Regelmäßiges Dehnen und Strecken – besonders auf längeren Reisen oder im Büro – hilft der Haut, sich selbst mit dem nötigen Blut und Sauerstoff zu versorgen. Raue Stellen können mit Creme gepflegt werden, bei geröteten Falten hilft oft auch etwas Babypuder.

Wo ziept’s denn?

Ganz wichtig für die Vermeidung von Druckstellen auf der Haut ist außerdem die passende Kleidung. Enge Kleidung sollte ausreichend Elastizität besitzen, damit erst gar kein Druck entsteht. Aufgepasst! Auch Gummizüge können tückisch sein, wenn sie zu eng geschnürt sind. Wegen des dichten Materials kommt fast keine Luft an die darunterliegende Haut. Beim Kauf neuer Kleidung solltest Du darauf achten, volle Bewegungsfreiheit zu haben, ohne dass die Kleidung an den Gelenken einschneidet.