Häufige Fragen zu Druck und Reibung in der Pflege | ilon Protect-Salbe

Häufige Fragen rund um die ilon Protect-Salbe im Pflegebereich

ilon Protect-Salbe richtig anwenden – für perfekte Ergebnisse.
Hier finden Sie die Fragen und Antworten über Themen aus dem Pflegebereich.

Blonde Frau sitzt einem Mann mit dunkeln Haaren gegenüber

Anwendungsgebiet: Wundliegen, Wundsitzen & Wundscheuern

Bemerkt ein Patient durch die Schmerzen einen Dekubitus nicht immer selber?

Natürlich ist eines der Symptome eines Dekubitus meist Schmerzen an der betroffenen Stelle. Allerdings sind vom Wundliegen, Wundsitzen oder Wundscheuern oft Patienten betroffen, die durch eine gesundheitliche Einschränkung bettlägerig sind oder sich nur schlecht bewegen können und deswegen häufig unter Schmerzmittel stehen. Durch diese Medikament merkt der Patient die Schmerzen durch den Dekubitus womöglich selber gar nicht.

Wie erkennt man einen Dekubitus?

Die Symptome eines Dekubitus hängen vom Schweregrad der Erkrankung ab. Der Schweregrad des Druckgeschwürs wird in 4 Stufen aufgeteilt. Meist ist am Anfang nur eine Hautrötung zu sehen. Um den Dekubitus frühzeitig zu erkennen gibt es den Finger-Test. Dazu drückt man mit einem Finger kurz auf die gerötete Stelle. Lässt sich die Rötung nicht temporär durch den Fingerdruck wegdrücken, d.h. die getestete Stelle färbt sich nicht kurzzeitig weiß, kann dies auf einen Dekubitus im Anfangsstadium hindeuten. Im besten Falle wird diese Untersuchung von einem Arzt durchgeführt.

Wer hat ein Dekubitusrisiko?

Dekubitusrisiko besteht ganz allgemein für Menschen, bei denen sich über längere Zeit Druck auf Hautstellen, unter denen sich direkt Knochen oder Knorpel befinden, auswirkt. Dies können ältere Menschen sein, welche sich auf Grund ihres hohen Alters nicht mehr so gut bewegen können und vielleicht sogar bettlägerig sind. Genauso können Menschen, die krankheitsbedingt vorübergehend bettlägerig sind, betroffen sein. Auch für Rollstuhlfahrer besteht das Risiko des Wundsitzens. Zudem erhöht starkes Unter- oder Übergewicht das Dekubitusrisiko.

Wie kann man einem Dekubitus vorbeugen?

Gefährdete Patienten sollten, soweit es ihnen möglich ist, zur Bewegung angeregt werden. Wenn sich der Patient nicht ausreichend bewegen kann, ist es wichtig ihn regelmäßig umzulagern bzw. -setzen um dauerhaften Druck auf eine Hautstelle zu vermeiden. Zudem sollte betroffene Körperstellen häufig untersucht werden, um mögliche Indikatoren für ein Druckgeschwür zu erkennen (siehe „Wie erkennt man ein Dekubitus?“). Zudem ist es wichtig, betroffene Hautstellen besonders intensiv zu pflegen. Dabei kann eine durchblutungsfördernde und antibakterielle Salbe, die strapazierte Haut nachhaltig pflegt, helfen.

Was bedeutet überhaupt Wundliegen?

Unter Wundliegen, auch bekannt als Dekubitus, versteht man einen Gewebeschaden. Dieser wird durch lang anhaltenden Druck auf der Haut verursacht. Der Schaden am Gewebe kommt durch Druckgeschwüre zustande, welche meist sehr schmerzhaft für den Betroffenen sind. In akuten Fällen können diese Schäden sogar lebensbedrohlich werden.

Welche Körperzonen sind bei Wundliegen besonders oft betroffen?

Generell gilt der Ansatz, dass alle Körperteile, bei denen sich unmittelbar unter der Haut ein Knochen oder ein Knorpel befindet, davon betroffen sein können. Hinzu kommen anhaltendende, punktuelle Druckausübungen auf diese Bereiche, wie beispielsweise dem Kreuzbein oder den Ellenbogen. Weitere Körperzonen, die davon betroffen sein können sind: Ohrmuschel, Hinterkopf, Schulterblatt, Wirbelsäule, Beckenknochen, Hüftknochen, Knie, Fersen oder Zehenkuppen.

Anwendungsgebiet: Feuchtigkeit & Infektionen

Warum sind alte Menschen besonders anfällig für Hautinfektionen?

Die Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse wird bei der Haut älterer Menschen schlechter. Sie trocknet schneller aus, da die Haut im Alter weniger Talg produziert. Auch wird die Haut weniger elastisch dadurch, dass das Unterhautfettgewebe abnimmt und die Haut nicht mehr so viel Wasser speichern kann. Die Trockenheit und fehlenden Elastizität der Haut führt häufig zu kleinen Rissen in der Haut, welche es Infektionserregern deutlich vereinfacht, in die Haut einzudringen und sich dort auszubreiten. Eine Salbe, welche einen lang anhaftenden, feuchtigkeitsresistenten und antibakteriellen Schutzfilm auf der Haut bildet, kann helfen, die Risse zu verschließen und eine Hautinfektionen zu vermeiden.

Wieso ist eine zusätzliche Hautpflege bei Inkontinenz wichtig?

Bei Inkontinenz ist die Haut zusätzlichen großen Belastungen ausgesetzt. Denn die Haut im Genitalbereich gerät trotz der Inkontinenzwindeln in Berührung mit Urin und/oder Stuhl. So greifen die im Stuhl enthaltenen Verdauungsenzyme die Hautproteine an. Der Urin zerstört, wenn er alkalisch ist, den Säureschutzmantel der Haut. Bakterien oder Pilze in den Ausscheidungen, die normalerweise harmlos sind, können sich dann im feuchten Hautklima unter den Inkontinenzwindeln vor allem bei vorgeschädigter Haut rasch vermehren und großflächige Infektionen verursachen. Um dies zu vermeiden, sollte eine Salbe, welche einen lang anhaftenden, feuchtigkeitsresistenten und antibakteriellen Schutzfilm auf der Haut bildet, zum unterstützenden Hautschutz eingesetzt werden.

Anwendungsgebiet: Hautschutz für Diabetiker

Warum benötigen Diabetiker einen besonderen Hautschutz?

Da Diabetiker besonders unter trockener und juckender Haut leiden, sind diese auch für Verletzungen sehr anfällig. Der Körper versucht den Zucker über den Urin aus zustoßen, welches wiederum die eigene Haut austrocknet. Die Hautpflege ist für Diabetiker deshalb sehr wichtig. Neben der ständigen Pflege im Sommer, als auch im Winter, sollte die Haut von Diabetikern deshalb auch vor anderweitigen Problemen wie Druckstellen oder Schürfwunden verschont werden.