Hautschutz gegen Wundliegen und Wundscheuern (Dekubitusprophylaxe)

Ein Dekubitus gilt als typisches Problem bei längerer Immobilität. Entsprechend zahlreich finden sich im Internet anschauliche Erläuterungen, auch mit Fotografien realer Geschwüre. Dem empfindsamen Zeitgenossen mögen diese Bilddokumente sehr unangenehm berühren – ein vorhergehendes Herantasten an die Problematik durch Lesen ermöglichen wir hier.

Frau liegt seitlich und leidet unter Wundliegen

Das Risiko einen Dekubitus durch längere Immobilität zu entwickeln haben vor allem ältere Menschen und speziell pflegebedürftig Personen, die krankheitsbedingt über längere Zeit liegen (z.B. nach einer Operation) müssen.

Erste Symptome, welche einen drohenden Dekubitus ankündigen, sind z.B.:

  • ein häufiges Kribbeln in verschiedene Körperbereichen. Dies liegt an einer Minderdurchblutung an diesen Stellen. Bei längerem Sitzen oder Liegen in der gleichen Position wird durch das eigene Körpergewicht dauerhaft Druck auf bestimmte Blutgefäße ausgeübt und behindert so die Durchblutung. Die ätherischen Öle und das Lärchenterpentin der ilon Protect Salbe haben eine durchblutungsfördernde Wirkung und können dadurch bei der Dekubitusprophylaxe unterstützen.
  • Hautrötungen, welche auch bei Druckentlastung nicht verschwinden und oft eine Erwärmung spüren lassen. Ursache der Rötungen ist eine Überbelastung der Haut durch dauerhaften Druck. Um die Haut zu unterstützen, bietet die ilon Protect Salbe ein zusätzliche, natürliche Schutzschicht aus hochwertigem Olivenöl, natürlichem Bienenwachs und Vaseline. Die Haut wird dadurch nachhaltig gepflegt und widerstandsfähiger gegen gerötete Druckstellen. Gleichzeitig verhindert der antibakterielle Effekt ein Eindringen von Bakterien und Keime in kleinste Wunden.

Grundlegendes zum Dekubitus

Betroffene haben oftmals viele Fragen zum Dekubitus. Was ist aber nun ein Dekubitus? Ein Dekubitus ist ein Geschwür, das einen Hautbereich und tiefer liegende Gewebe beschädigt. Dieses Ulkus (Geschwür) entsteht durch Druck oder Wundliegen, gelegentlich aus Pflegefehlern.

Wund wird Haut durch ständigen Druck in möglicher Verbindung mit Reibungskräften. Gerade Druck durch das eigene Körpergewicht verursacht langfristig Druckgeschwüre.

Vier Schweregrade kennzeichnen Stadien eines Druck-Ulkus:

  • Grad 1 fällt mit einer örtlichen Rötung unbeschädigter Haut auf. Ein dortiges Ödem, eine Verhärtung oder eine erhöhte Temperatur der Stelle sind mögliche weitere Zeichen.
  • Im zweiten Grad fehlen Hautteile einschließlich der Lederhaut direkt unter der Oberhaut. Eine Blase oder Abschürfung bzw. ein noch recht flaches Ulkus treten gelegentlich auf.
  • Bei Grad 3 fehlen alle Schichten der Haut bei beschädigter oder abgestorbener Unterhaut, also dem Gewebe direkt unter der Lederhaut. Der Schaden bzw. das Absterben (Nekrose) der Unterhaut erreicht noch nicht die direkt darunterliegende Faszie (weiches Bindegewebe). Das offene Geschwür reicht nun auffällig tief in den Körper.
  • Im Endstadium, Grad 4, fehlen sämtliche Hautschichten. Expansive Zerstörung oder sogar Nekrose von Sehnen, Muskeln oder Knochen sowie Kapseln von Gelenken und weiterem Gewebe kennzeichnen den terminalen Dekubitus.

Uns ist wichtig: ilon Protect-Salbe versteht sich als Unterstützung zu fachgerechtem Hilfsmitteleinsatz und regelmäßigem Entlasten der Körperpartien durch Umlagern der Patienten. 

ilon Protect-Salbe liegend

Zur Dekubitusprophylaxe bestens geeignet – ilon Protect-Salbe

Permanente Folgen von Dekubitus

Auch eine vollständig erfolgte Heilung bessert niemals den zuletzt erreichten Grad eines Druckgeschwürs – die Schädigung füllt sich lediglich mit vernarbtem Gewebe.

Typische Körperstellen

Besonders wahrscheinlich erscheinen Druckgeschwüre an Stellen mit wenig Fettgewebe bzw. geringer Muskelmasse über Knochen, die nach außen zeigen. Übliche Gefährdungszonen liegen beim Kreuzbein und den Fersen sowie am Knöchel und Oberschenkelknochen. Druck verteilt sich hier kaum auf das praktisch fehlende Fettgewebe der Unterhaut.

Vorbeugung

Prophylaxe vermeidet Druckstellen per Freilagerung bzw. mindestens guter Polsterung vorstehender Knochenteile. Umlagern immobiler Patienten und das Glätten von Unterlagen und Kleidung reduziert Zeit und Stärke eines gefährlichen Drucks weiter.

Geeignete Motivation der Patienten zu menschlichen Kontakten aktivieren Eigenmobilisierung, soweit möglich. Korrekt angelegte Schläuche von Kathetern und Sonden sowie weite Schuhe und bequeme Kleidung vermeiden Druckstellen ebenso.

Trockene und saubere sowie gleitfähige Haut resultiert aus Massagen zur Förderung der Durchblutung. Entsprechende Lotionen und andere Pflegemittel unterstützen diese Hauteigenschaften ebenso.

Versorgung zur Stuhl- bzw. Harninkontinenz unterbindet Hautreizungen durch Ausscheidungen. Rechtzeitige Mobilisation sowie entsprechende und ausreichende Ernährung ohne Austrocknung senkt Hautstress ebenfalls.

Typischerweise betroffene Körperzonen:

Wundliegen/Dekubitus Körperzonen

Salben zur unterstützenden Vorbeugung

Spezialsalben können die Haut zusätzlich vor Wundsitzen, -liegen und –scheuern schützen und pflegen zusätzlich die Haut. So auch die ilon Protect-Salbe mit ihrer speziellen Zusammensetzung. Sie schützt die Haut vor Feuchtigkeit und Keimen, fördert die Durchblutung, verbessert die Hautstruktur und macht sie widerstandsfähig.  Durch vorbeugende Anwendung von ilon Protect-Salbe sinkt das Risiko eines Wundliegegeschwürs spürbar. Sie pflegt und schützt die durch Druck und Reibung beanspruchten Haut sehr gut. Sie ersetzt aber nie die oben genannten Maßnahmen.

 
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