Spezieller Hautschutz bei Wundsitzen und Immobilität | ilon Protect-Salbe

Hautschutz im Rollstuhl und bei Immobilität

Anteilige oder weitreichende Immobilität belastet unsere Haut dauerhaft. Pflege und Schutz betroffener Hautpartien bleibt ab der Immobilisierung ein Dauerthema für umsichtige Planung und Umsetzung. Das genaue Beobachten beanspruchter Hautpartien mit Rötung oder Auffälligkeit bei Daumendruck versteht sich dabei von selbst.

Fall abhängig interessieren jeweils verschiedene thematische Schwerpunkte. Im Rollstuhl etwa wirken oft Druckpunkte in Verbindung mit lokaler, hoher Reibung. Gerade beim „gesunden“ Rollstuhlsport macht sich diese Reibung häufig stark negativ bemerkbar.

Frau in Rollstuhl spricht mit daneben kniender Frau

Besonderer Hautschutz benötigt

Bei hoher Immobilität hingegen spielen sehr große Belastungen aus lang andauerndem Druck die Hauptrolle. Gestresste Körperregionen erfordern deshalb regelmäßige Untersuchung und gegebenenfalls sofortige Behandlung. Wundliegen bzw. -scheuern bleiben dabei selbstredend ein Grundthema.

Besondere Situationen gelten für Betroffene ohne eigenständiges Aufstehen bei häufiger Bewegung im Sitzen oder Liegen. Dann treten an manchen Hautpartien bisweilen starke Belastungen durch Reibung auf, während andere Körperzonen dem Einfluss andauernden Drucks unterliegen. Spezialsalben können hier gegen Druck- und Reibungseffekte vorbeugen. Dies gilt für völlig immobile wie auch stark bewegte Hautpartien. Wir empfehlen daher die Anwendung der ilon Protect-Salbe. Rollstuhlfahrer und Menschen mit Immobilität benötigen den besonderen Hautschutz, wie ihn die ilon Protect-Salbe bietet. Ihr Zusammensetzung ist bestens für solche Situationen geeignet, da zugleich die Haut sogar gepflegt wird.

ilon Protect-Salbe liegend

Rollstuhlfahrer vertrauen der ilon Protect-Salbe

Weitere Unterstützung bei Immobilität und für Rollstuhlfahrer

Rollstuhl- bzw. Druckkissen, als spezielle Sitzkissen, zählen zur wesentlichen Ausrüstung im Rollstuhl. Neben komfortablem Sitzen beugen diese Hilfsmittel in angemessener Ausführung auch der ständigen Dekubitusgefahr vor.

Kostspielige und effektive Luftkammer-Kissen mit über 20 verschieden großen Kammern begegnen als Dekubitusprophylaxe gefährlichen Druckgeschwüren besonders wirkungsvoll. Die Ausgaben lohnen, da entsprechende Geschwüre den Patienten leicht etliche Wochen sehr stark einschränken.

Natürlich bieten die meisten Rollstühle ein quadratisches Standardkissen aus Schaumstoff mit meist mittlerer Feste und maximal fünf Zentimetern Höhe. Allerdings reichen Form sowie Festigkeit nicht für dauerhaftes Sitzen ohne Gesundheitsprobleme: Sitzstabilität sowie Druckverteilung bleiben mangelhaft. Weiterhin lässt die gerade Kissenkante an der gewölbten Rückenlehne je eine Lücke am rechten bzw. linken Winkel zwischen der jeweiligen Armstütze und der Lehne.

Optimale Unterstützung durch ein Sitzkissen bedeutet mehr Mobilität, gesteigerte Sitzdauer in Bewegung und verbesserte Sitzposition. Für Rollstuhlnutzer steigen dadurch Unabhängigkeit sowie Teilhabe.

Der Typ des erforderlichen Sitzkissens ergibt sich aus dem Bedarf: Unterstützung beim Finden und Wahren der idealen Sitzposition bzw. Vermeidung von Druckgeschwüren. Vergrößerte Auflageflächen etwa verteilen die gleichen Gewichtskräfte auf größere Flächen, wodurch der Druck auf die Haut sinkt. Damit steigt die Durchblutung, was das Dekubitusrisiko mindert. Zugleich verbessert eine strukturierte Sitzfläche das Mikroklima des Sitzbereichs und senkt Scherkräfte.

Scherkräfte wirken parallel zur Kontaktfläche zwischen Körperoberfläche und Sitzfläche. Sie entstehen bei seitlicher Körperbewegung relativ zum Kissenmaterial: Die Scherkraft zieht die Reibungskraft zwischen Kissenfläche und Körperfläche das Kissen mit der Körperbewegung mit und damit das Kissen aus seiner Ruheform – die inneren Kräfte des Kissenmaterials hingegen ergeben eine Scherkraft in Gegenrichtung zur Restauration der Ruheform. Je kleiner die gescherte Kissenmasse ist, desto geringer ist die Scherkraft Richtung Ruheform – die Kissenfläche begleitet die bewegte Körperfläche mit weniger Widerstand. Eine strukturierte Sitzfläche bietet genau diesen Vorteil vieler kleiner Kissenmassen und Kräfte statt einer großen.

Ideale körperkonforme Sitzkissen entstehen selbstredend nur in individueller Fertigung. Sie unterstützen eine aufrechte Sitzhaltung und verhindern optional ein Rutschen nach vorn. Harter Schaumstoff unter einem atmungsaktiven Polster schließt dabei bündig mit der Rückenlehne.

Zwei maßgenaue Gesäßmulden verteilen vertikale und horizontale Kräfte auf die relativ großen Muldenflächen – der Druck sinkt spürbar. Zugleich kippt der hintere Kissenbereich das Becken leicht hoch, was aufrechtes Sitzen begünstigt. Individualfertigung wirkt dabei einem eventuellen Schiefstand des Beckens entgegen. Die anatomiefolgende Kissenform führt auch die Beine besser.